Neuigkeiten

Einladung zur Versammlung ins Bürgerhaus Altenau am Montag, d. 29.10.2018

Unsere Mitglieder sind zur nächsten Versammlung am Montag, dem 29.10.2018, um 18.30 Uhr im das Bürgerhaus recht herzlich eingeladen.

Wir möchten u. a. über einen gemeinsamen Jahresausklang beraten.

 

 

 

Das Interview ist nun auch in der LR erschienen.

In Sachsen ist man aufgewacht! Ein Interview mit der Vorsitzenden durch die Sächsische Zeitung.

Holcim und ard wollen ihre Abbauflächen erweitern und Widerstand regt sich nun auch südlich der Landesgrenze. Unsere Vorsitzende S.Käseberg stellt die Arbeit der BI in einem Interview der Sächsischen Zeitung vor.

Der Link zum Artikel: Die Dorfteiche trocknen aus

 

 

Rutschung am Senftenberger See

Wer den Film auf unserer Jahreshauptveranstaltung gesehen hat, kennt bereits die Umstände, warum so etwas auch nach Jahrzehnten scheinbarer Stabilität jederzeit passieren kann. Und bei den Ausmaßen des Abbaus um Mühlberg wäre es kaum verwunderlich wenn wir hier noch böse Überraschungen erleben müssen...

Der Link zum Artikel: Inselteile rutschen in Senftenberger See 

 

 

Die Bürgerinitiative war mit einem eigenen Umzugswagen auf dem Tag der Sachsen 2018 präsent

Torgau

 

Am Sonntag war die die Bürgerinitiative „Für eine Heimat mit Zukunft e.V.“ auch auf dem Festumzug durch das schön geschmückte und gut besuchte Torgau vertreten. Vom Umzugswagen mit Anlehnung an das gleiche Motto wie im vergangenen Jahr beim Mühlberger Umzug wurde der Anlass genutzt um auf die Reformierung des antiquierten Bergrechts hinzuweisen. Bildlich wurden die an eine Tür genagelten Thesen im Umzug mitgeführt.

 

Grundgedanke dahinter: Die Kiesgewinnung macht nicht an der Landesgrenze halt, und die regionalen Auswirkungen dürfen nicht wie bisher nur punktuell auf einzelne Fördervorhaben untersucht werden. Kieswerke mit riesigen Restseen gibt es eben auch südlich und westlich von Mühlberg.

 Zum Artikel

 

  

Die Jahres-Veranstaltung am Samstag d.25.08.2018 zeigte das große Interesse an Fakten zum Kiesraubbau auf

 MÜHLBERG/ELBE

 

Am Samstag rief die Bürgerinitiative „Für eine Heimat mit Zukunft e.V.“ zur jährlichen Radtour auf, um sich vor Ort ein Bild vom jetzigen und geplanten Kiesabbau in der Gemeinde zu verschaffen.

 

 

Dieses Jahr thematisierte die Radtour vor allem die beantragte Erweiterung auf 296 ha  der Firma Berger Rohstoffe GmbH inklusive Gleisanschluss nahe Neuburxdorf, sowie das von der Elbekies GmbH gekaufte Bergwerksfeld „Mühlberg/Neuburxdorf“ 237 ha. Anwohner befürchten, und das nicht zu Unrecht, eine Verminderung der Lebensqualität durch Lärm und Staub wie bereits in Mühlberg und Altenau beanstandet. Die Radtour führte durch das Lagergelände und die Neuburxdorfer Siedlung, welche durch Einwendungen engagierter Neuburxdorfer aus dem Bergwerkseigentum entlassen wurden – ein erster Erfolg. Unverständnis zeigte sich auf vielen Gesichtern, als von den Plänen eines unbeschrankten Bahnübergangs neben dem bestehenden Bahnübergang in Neuburxdorf-Siedlung berichtet wurde: das Hupsignal für einen durchfahrenden Kies-Zug, wie vor Ort demonstriert, wird schwer ertragbar sein.

 

Endstation war das ehemalige Kulturhaus in Burxdorf, wo sich die 66 Fahrradfahrer und Gäste aus der Gulaschkanone stärken konnten. Anschließend folgte ein informativer Vortrag zur aktuellen Abbau- und Genehmigungssituation, viele Anmerkungen von Betroffenen und Unterstützern der Bürgerinitiative vervollständigten das Bild. Angereiste Vertreter aus Politik und Organisationen sicherten ihre Hilfe zu, darunter Iris Schülzke (Landtag Brandenburg, parteilos), Diana Bader (Landtag Brandenburg, Die Linke), Joachim Pfützner (Kreistag EE, Die Linke), Uve Gliemann (Kreistag EE, LUN), Axel Heinzel-Berndt (BUND), Michael Ganschow (Grüne Liga) und Martina Mieritz (SPD). Im nachfolgenden ökumenischen Gottesdienst durch Pater Alois ,  Frau Schneider und Frau Böhm wurde die Bedeutung der Ressourcen Boden und Wasser betont, und zur Nachhaltigkeit aufgerufen. Bei Kaffee und Kuchen, dem Film „Wem gehört der Osten? Die neuen Seen“ (MDR), und angeregten Gesprächen klang der Nachmittag aus.

Die Bürgerinitiative war mit der Veranstaltung sehr zufrieden. Mehr als 130 Teilnehmer wurden gezählt und belegten das zunehmende Interesse der Bevölkerung den Kiesraubbau zu verhindern. Am Ende waren sich alle einig: „Wir bleiben am Ball und kämpfen weiter für eine lebenswerte Heimat!“