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Naturstiftung David
Hallo Miteinander!
Am 03.06.2026 wird im Umweltausschuss des Landtages die Wasserproblematik von Baruth und Mühlberg im TOP 12 zur Sprache kommen:
Bericht des Ministeriums für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz
Die Sitzung des Ausschusses wird live im Internet übertragen und aufgezeichnet. Die Sitzung kann per Livestream über die Website des Landtages http://www.landtag.brandenburg.de mitverfolgt werden. Eine Aufzeichnung der Sitzung ist in der Regel am Folgetag auch in der Mediathek für einen Zeitraum von sechs Monaten über die Website des Landtages abrufbar.
Das zurückliegende 10. Vereinsjahr 2025 stand ganz im Motto:
„Ohne Wasser merkt euch das, wär‘ uns‘re Welt ein leeres Fass.“ (Zitat aus der Oper "Der Wasserträger")
Der Schutz des Wassers ist elementar, um die Lebensgrundlage heutiger und künftiger Generationen zu bewahren. Um die Wasserwirtschaft in Deutschland in Zukunft
klimaresilient zu gestalten und den Wasserhaushalt vor Schäden des Klimawandels zu schützen, hat das Bundesumweltministerium (BMUV) im März 2023 innerhalb der Bundesregierung und zusammen mit
Ländern, Kommunen sowie Fachleuten aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft eine Nationale Wasserstrategie erarbeitet.
Dem Schutz und der Wiederherstellung der Wasserressourcen in Deutschland muss Priorität eingeräumt werden. Die Dürresommer der letzten Jahre haben
Landwirtschaft, Biodiversität und Wälder extrem bedroht.
Wasser ist der wichtigste Schlüssel zur Anpassung an den Klimawandel. Veränderungen in der Wasserverfügbarkeit werden sich auf die Ernährungssicherheit der heutigen
Generation sowie zukünftiger Generationen auswirken.
Die Folgen des Klimawandels zeigen sich in allen Ländern der Erde immer deutlicher. Die Ressource Wasser nimmt mit ihrer enormen Kraft eine besonders wichtige Rolle
ein – als Lebensgrundlage für Mensch und Natur, aber auch im Hinblick auf Dürre oder Hochwasser.
Die letzten Jahre zählen zu den wärmsten seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen. Brandenburg erlebt seit 1980 einen dramatischen Rückgang der Grundwasser-
Neubildung. In einer neuen Studie beziffern die Hydrologen Till Francke und Maik Heistermann von der Universität Potsdam den Rückgang auf etwa 40 Prozent. Das Problem: Brandenburg gehört mit nur
500 bis 700 Millimetern Niederschlag pro Jahr zu den trockensten Bundesländern Deutschlands. Die Folge: Die Grundwasser-Neubildung nimmt kontinuierlich ab, was sowohl die natürlichen Ökosysteme
als auch die Wasserversorgung gefährden. Das Land ist stark auf Grundwasser als Trinkwasserquelle angewiesen.
Für das Wassermanagement empfehlen die Forscher ein verstärktes Monitoring der aktuellen Wasserverhältnisse, eine Verbesserung der Modelle für die Vorhersage
kritischer Situationen sowie eine Planung auf Basis der Annahme, dass die Grundwasser-Neubildung weiter abnehmen könnte.
Im Landesniedrigwasserkonzept Brandenburg 2021 (S. 10, 2. Absatz) ist folgendes festgelegt:
„Regulierung:
Wasserbehörden berücksichtigen künftig bei Genehmigungen die aktuellen Grundwasserverhältnisse und langfristige Klimaprojektionen.
Entnahmevolumina sollen nur im Rahmen des voraussichtlichen Neubildungsprozesses bewilligt werden (mluv.brandenburg.de).“
Leider wurde der fortschreitende Klimawandel nicht in bisherige Betrachtungen bei Kiesabbauvorhaben einbezogen, weder in den Rahmenbetriebsplänen noch
im
Hydrologischen Gutachten zur geohydraulischen Modellierung im Raum Mühlberg aus dem Jahr 2019.
Deshalb kommt man zum Ergebnis, dass die Wasserverluste, die durch den Kiesabbau in unserer Region entstehen, durch die Grundwasserneubildung ausgeglichen werden.
Wenn die klimatische Entwicklung nicht berücksichtigt wird, werden zu hohe Grundwasserneubildungsraten (GWN-Raten) angenommen.
Im zuvor genannten Gutachten werden GWN-Raten und Verdunstungsraten errechnet mit Daten aus dem zurückliegenden Zeitraum von 30 Jahren.
Es wurde nicht berücksichtigt, dass sich mit dem Klimawandel die GWN-Rate und die Verdunstungsrate über einen zukünftigen Zeitraum von ca. 50 Jahren bis 2070
(Abbauzeitraum) verändern werden.
Besonders in Erwartung des nächsten umfangreichen Abbauplanes der Elbekies Mühlberg GmbH zwischen Burxdorf und Neuburxdorf auf einer Fläche von ca. 295 ha in einem
Zeitraum von ca. 40- 50 Jahren haben wir in drei Beratungen auf die Notwendigkeit der Betrachtung klimatischer Aspekte hingewiesen. Zu den Beratungen am 11.01., am 07.05. und am 23.09.25 haben
wir u.a. auch gemeinsam mit Vertretern des Fördervereins „Elbe Elster Tours“ e. V. (Niedrigwasserkonzept Schwarze Elster) unser Anliegen in verschiedenen Besetzungen vorgetragen und so eine
breite Masse an
Entscheidungsträgern informiert. Zu den Anwesenden zählten die Verbandsgemeindebürgermeisterin, der Landrat, Mitarbeiter der unteren
Wasserbehörde, Mitglieder des Ausschusses für Kreisentwicklung des Landkreises und Mitglieder des Landtages Brandenburg, ein Vertreter des Kreistages sowie die
ehrenamtlichen Bürgermeister von Mühlberg und Bad Liebenwerda bzw. Ortsvorsteher Burxdorf, Neuburxdorf und Altenau.
Um handfeste Argumente für die Notwendigkeit der Einbeziehung des Klimawandels in die hydrologischen Untersuchungen zu erhalten, haben wir eine gutachterliche
Stellungnahme über das Hydrologische Gutachten aus dem Jahr 2019 beauftragt. Die Stellungnahme weist auf die Dringlichkeit der Einbeziehung des Klimawandel hin, ein Erfolg!
Für die Finanzierung der Stellungnahme unterstützt unseren Verein die Naturstiftung DAVID (Stiftung des BUND Thüringen) mit einem Zuschuss.
Ausgehend von der Stellungnahme haben wir einen Beschlussvorschlag für die Stadtverordnetenversammlung der Städte der Verbandsgemeinde, der
Verbandsgemeindesitzung und des Kreistages ausgearbeitet.
Mit diesem Beschlussvorschlag werden die Verbandsgemeinde und der Landrat aufgefordert, die Überarbeitung des o.g. Gutachtens hinsichtlich der Einbeziehung des
Klimawandels beim LBGR durchzusetzen. Die Beschlüsse werden Anfang des Jahres 2026 in den Gremien gefasst.
Die Ergebnisse dieses überarbeiteten Gutachtens sind essenzielle Voraussetzung für die Zulassung weiterer Genehmigungen für Kiessandtagebaue.
Es ist nicht mehr gerechtfertigt, Projekte zu genehmigen, die eine geohydraulische Modellierung ohne Berücksichtigung der Folgen von klimatischen Auswirkungen als
Entscheidungsgrundlage aufführen.
Auch die Themen Lärmbelästigung durch den Kiesabbau, die Umgehungsstraße für Burxdorf, sowie die Sicherung der unbeschrankten Bahnübergänge konnten wir
zu
diesen Terminen besprechen. Die Bahnübergänge sollen mit Solarleuchten gesichert werden, welche durch die
Kiesunternehmen finanziert werden. Die Themen Lärmbelästigung und Umgehungsstraße für Burxdorf werden uns auch 2026
weiterhin beschäftigen.
Seit dem Jahr 2024 befassen wir uns mit dem Thema der Aufstellung des Integrierten Regionalplanes Spreewald Lausitz.
Die Regionale Planungsgemeinschaft konkretisiert die Festlegungen der Raumordnungspläne auf der Ebene der Region und legt die regional angestrebte
räumliche Entwicklung fest.
Bei der Planung sind die Ziele der Kommunen und Gemeinden innerhalb der Region zu beachten.
Bereits auf der 50. Regionalversammlung am 28.11.2018 wurde die inhaltliche Gliederung des Regionalplanes beschlossen.
Seit nun mehr über 7 Jahren wird durch die Regionale Planungsgemeinschaft an der Aufstellung des Integrierten Regionalplanes Spreewald Lausitz gearbeitet, aber
lediglich nur an zwei Teilprojekten, Themenbereich Grundfunktionale Schwerpunkte und Windenergie.
Der für unsere durch den Kiesabbau überbelasteten Region besonders relevante Schwerpunkt - Abbau und Sicherung oberflächennaher RohstoBe - ist seit dem
Teilintegrierten Regionalplan aus dem Jahr 1998 noch nicht wieder in Angriff genommen worden.
Im vergangenen Jahr 2024 hatten wir durch Beharrlichkeit und Hartnäckigkeit erreicht, dass in den Stadtverordnetenversammlungen der 4 Städte der Verbandsgemeinde,
in der Verbandsgemeindesitzung und im Kreistag der Beschluss mit unseren folgenden Forderungen gefasst wurde:
Auf Grund der bereits bestehenden Raumbelastung durch den Kiesabbau wird die Aufnahme weiterer Potentialflächen für den Kiesabbau in den Integrierten Regionalplan
abgelehnt.
Die Versorgungs- und Fortschreibungszeiträume für Rohstoffe im Integrierten Regionalplan sind auf maximal 20 Jahre zu begrenzen.
Es ist auf eine Reduzierung weiterer Ausweisungen von Kiesabbaugebieten hinzuwirken.
Im Zuge der Aufstellung des Integrierten Regionalplanes Lausitz-Spreewald sind aufgrund bereits bestehender Raumbelastungen durch den Kiesabbau, die planerischen
Festsetzungen zur Sicherung oberflächennaher Rohsto0e einer vertiefenden Untersuchung in Bezug auf ihre Umweltwirkung zu unterziehen.
Zum Schutz des Bodens mit einer Ackerzahl von über 30 und des Grundwassers sind Vorranggebiete auszuweisen.
Das diese Forderungen in den Integrierten Regionalplan aufgenommen werden und endlich der Themenbereich - Abbau und Sicherung oberflächennaher Rohsto0e
-
vorangebracht wird, bedarf sicherlich einem Engagement vieler Akteure, vor allem vom Landrat, als Mitglied im Regionalrat und der Verbandsgemeindebürgermeisterin
als Vorstandmitglied in der Regionalplanung.
10 Jahre Verein „Für eine Heimat mit Zukunft“ e.V.! – das haben wir bei einer schönen
gelungenen Ausfahrt nach Meißen gefeiert. Bei einem Stadtrundgang mit der Bademagd Magda und anschließender Stärkung im Domkeller konnten wir die Zeit
in
geselliger Runde genießen.
Ich möchte mich bei allen Mitgliedern, Unterstützern und Sponsoren ganz herzlich auch im Namen des Vorstandes für die bisherige und zukünftige Mitarbeit und
Unterstützung des Vereins in den 10 Jahren ganz herzlich bedanken!
Sigrid Käseberg
Vorsitzende
Am 09.08.25 wollen wir uns am Festumzug zum Kinderfest in Fichtenberg beteiligen.
Im Jahr unseres 10- jährigen Bestehens wollen wir uns mit einem Umzugshänger repräsentieren.
In Mühlberg zum Kinderfest waren wir bereits dabei! Die Gestaltung des Umzugshänger ist bereits abgeschlossen.
Wer hat an diesem Tag Zeit und kann teilnehmen?
Wir treffen uns 10.45 Uhr in Fichtenberg.
Bitte denkt an die Vereins- T-Shirts.
Jede Minute wird in Europa ein Gebäude abgerissen. Deshalb unterstützt die GRÜNE LIGA die Europäische Bürgerinitiative HouseEurope!. In den nächsten Monaten sollen EU-weit über eine Million Unterschriften gesammelt werden. Gelingt das, ist die EU-Kommission verpflichtet, ein Gesetzgebungsverfahren einzuleiten, welches nachhaltiges (Um-)Bauen zur Norm macht.
Link zur Unterzeichnung der Initiative
Das Protokoll der Versammlung, die am 14.03.2025 im Sportlerheim Fichtenberg stattfand, ist jetzt im Mitgliederbereich der Homepage hinterlegt.
Unsere Jahresveranstaltung findet am 15.9.24 in der Kulturscheune Neuburxdorf statt, schwarzer Weg / Am Tiergehege.
Der Beginn ist 11:30 und es wird der 70-minütige Dokumentarfilm "KNIRSCHENDES GOLD" gezeigt, mit einer Pause für das Mittagessen zwischendrin.
Im Anschluß an den 2. Teil stellen sich die Vertreter der umliegenden Kieswerksbetreiber den Fragen der Bürgerinitiative und der Öffentlichkeit.
Die Stellungnahme der Naturschutzverbände zum Planfeststellungsverfahren Werk 5 ist jetzt im internen Mitgliederbereich zu finden.
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Die Lausitzer Rundschau berichtet hier.
Auch auf der RBB Online-Seite wird das Thema aufgegriffen:
Es gab eine gute Beteiligung und gute Beiträge aus der Bevölkerung, leider nicht von den Ämtern :(
Wir müssen weiter Druck machen und vor allem die Kieswerke in die Pflicht nehmen. Wenn wir schon mit den widrigen Umständen leben sollen, dann muss etwas für unsere Region und die Bevölkerung getan werden.
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Die Planungunterlagen für das Werk 5 von Elbekies sind seit geraumer Zeit einsehbar und nun rufen wir Euch dazu auf Einspruch einzulegen!
Wir vom Verein haben uns in mühsamer Kleinarbeit mit den Unterlagen beschäftigt und Kritikpunkte an diesem geplanten überdimensionierten Kiesabbau zusammengetragen. Die gute Nachricht: hier findet ihr beispielhafte Stellungnahmen inklusive stichhaltiger Argumente. Also einfach herunterladen, Namen anpassen und eventuell den Text modifizieren, ausdrucken und ab damit an das LBGR!
Damit das Bergamt die Einwendung berücksichtigt, muss diese spätestens am 26.11.2021 in Cottbus eingehen, also am besten bis Dienstag, den 23.11. abschicken.
Je mehr Stimmen zusammenkommen, umso eher werden wir gehört!
Wir wollen diesen destruktiven Kiesraubbau in unserer Region nicht mehr dulden, macht mit!
Da es die verantwortlichen Stellen nicht auf die Reihe kriegen (wollen?) informieren wir als Verein über den neuen, mittlerweile vorliegenden Betriebsplan der Elbekies GmbH, deren Bagger sich nun noch weiter in die Elbaue einfressen möchten. Und zwar am 15.11.2021 um 18:30 in der Mühlberger Frauenkirche.
Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen und Beachtung der 3G Regel.
Vom 27.09. - 26.10.2021 in den Rathäusern von Mühlberg und Bad Liebenwerda einsehbar;
online unter www.lbgr.brandenburg.de > Genehmigungsverfahren > Planfeststellungsverfahren > Kiessandtagebau Mühlberg Werk V
Ein Film über das Erft- Hochwasser wo eine Kiesgrube nicht unerheblich beteiligt war
und ein Bericht im Deutschlandfunk
Gefahr an der Kiesgrube - Wie man den Ort Blessem retten will (Deutschlandfunk.de)
Werk V liegt auch im Überflutungsgebiet!
Am 01.08.2021, Sonntagnachmittag trafen sich einige Mitglieder unseres Vereins mit Verteter*innen der Grünen Jugend.
Darunter ist Anna Emmendörffer. Sie kandidiert auf Listenplatz 3 der Brandenburger Landesliste von Bündnis 90/Die Grünen zur Bundestagswahl .
Mit sichtlich großem Interesse folgten die Jugendlichen den Ausführungen zum überdimensionalen Kiesraubbau in unserer Region, zu den Problemen wie Lärm durch den
Abbau und LKW Verkehr, Veränderung der gewohnten Landschaft und den Verlust des landwirtschaftlichen Bodens sowie die Bedenken über die quantitave und qualitative Beeinflussung unseres
Grundwassers. Besonders wurde darauf eingegangen, dass diesen Kiesabbau in dieser Dimension vor allem das veraltete Bergrecht ermöglicht. Anna Emmendörffer wurde mit auf den Weg gegeben, dass es
an der Zeit ist die Änderung dieses Bergrechtes von den im September Neugewählten einzufordern.
Im Mitgliederbereich befindet sich nun auch die o.g. Broschüre.
Was dort vom Stapel gelassen wird können wir inhaltlich eigentlich nicht hinnehmen. Darum wird das ein Thema der nächsten Mitgliederversammlung werden.
Ende September oder Anfang Oktober nach der Urlaubszeit planen wir unsere diese. Den Termin geben wir noch rechtzeitig bekannt.
Unter folgendem Link: https://lbgr.brandenburg.de/sixcms/detail.php/835660 könnt Ihr das
2. Auslegungsverfahren Rahmenbetriebsplan "Erweiterung und Änderung des Kiessandtagebaus Altenau" einsehen und eventuell nochmals zu den geänderten Unterlagen eine Stellungnahme abgeben. (In der Zeit vom 01. November 2017 bis einschließlich 30. November 2017 erfolgte idie erste Auslegung der Planunterlagen zum im Betreff genannten Vorhaben.)
Aufgrund der eingegangenen Stellungnahmen und Einwendungen hat die Vorhabenträgerin den Antrag geändert und ergänzt.
Der Rahmenbetriebsplan "Erweiterung und Änderung des Kiessandtagebaus Altenau" vom 14.06.2017, wurde durch den "Antrag auf Ausnahmegenehmigung § 2 Abs. 2 Eisenbahnkreuzungsgesetz, Neubau höhengleicher Bahnübergänge, Siedlungsstraße und Feldweg, 04931 Neuburxdorf" in der Anlage 5-6 -Neubau des Gleisanschlusses der Berger Rohstoffe GmbH- ergänzt. Bestandteil der Auslegung sind ferner die Anlagen 1-20 der Erwiderung zu den Stellungnahmen und Einwendungen der Öffentlichkeitsbeteiligung von 2017.
Es macht sich eine nochmalige Auslegung der Unterlagen erforderlich.
Diese erfolgt in der Zeit vom 15. März 2021 bis einschließlich 14. April 2021 in den Rathäusern der Städte Bad Liebenwerda und Mühlberg/Elbe.
Die Bekanntmachung dazu erfolgt im Amtsblatt der Verbandsgemeinde Liebenwerda am 12.03.2021.
Zusätzlich stellt das LBGR als Planfeststellungsbehörde unter Verweis auf § 27a Verwaltungsverfahrensgesetz die ausgelegten Planunterlagen im Internet zur Einsichtnahme bzw. zum Download bereit. Für das Verfahren maßgeblich sind die öffentlich ausgelegten Unterlagen.
Die Lausitzer Rundschau hat vor Kurzem erneut einen gelungenen Artikel den Problemen der Kiesförderung im Mühlberger Raum gewidmet.
Fazit: Es gibt viel zu tun - seid dabei, packen wir es an!
Anmerkung zum Bild: Zu sehen ist weniger als die Hälfte der Baggerlöcher. Riesenflächen, für immer verloren für die Nahrungserzeugung...
Wir waren dabei:
„Erfurter Erklärung“ verabschiedet: Initiativen aus ganz Deutschland legen Forderungskatalog zur Eindämmung des industriellen Abbaus von Sand, Kies und Gips vor
Am Samstag trafen sich erstmalig Initiativen, die sich kritisch mit dem immer stärker voranschreitenden Abbau von Kies, Sand und Gips engagieren. Auf Einladung des Umweltnetzwerkes GRÜNE LIGA e.V. mit Unterstützung der Bewegungsstiftung kamen Bürgerinitiativen aus Baden Württemberg, Brandenburg, Sachsen und Thüringen in Erfurt zusammen. Nach einem über fünfstündigen Austausch verabschiedeten die Vertreter*innen gemeinsam eine „Erfurter Erklärung“ mit einem Forderungskatalog auf Bundesebene. Die Kritiker*innen fordern vor allem eine Reform des Bergrechts, um mehr Mitsprache und Schutz der Umwelt zu gewährleisten. Dazu sollen weiter Recyclingquoten in der Bauwirtschaft eingeführt werden, wie auch eine bundesweit einheitliche Steuer auf alle geförderten Gesteine geschaffen werden. Weiterhin braucht es ein Förderprogramm zur Entwicklung nachwachsender und alternativer Baustoffe. Bis die Forderungen umgesetzt sind, soll ein Moratorium verhängt werden. Es dürfen nur in Ausnahmefällen Genehmigungen für neue Abbaugebiete erteilt werden, fordern die Initiativen.
„Die aktuelle Praxis der Baustoffproduktion sorgt für die Zerstörung unwiederbringlicher Natur und Landschaften. In Deutschland wächst seit Jahren der Unmut über den massiven Raubbau an der Natur. Zahlreiche Menschen, Initiativen und Verbände engagieren sich vor Ort gegen die Naturzerstörung und den weiteren Ausbau der Gesteinsförderung“, sagt Uli Wieland von der Bundeskontaktstelle Gesteinsabbau der GRÜNEN LIGA. Dabei gäbe es moderne Ansätze, die sehr viel sorgsamer mit Ressourcen umgehen. „Wir brauchen ein Ende der veralteten Rohstoffgewinnungsmethoden im gesamten Baubereich! Die Devise muss lauten „Die Stadt als Steinbruch“ anstatt Raubbau an der Natur“, fordert Wieland. Die Initiativen wollen zukünftig stärker mit einer gemeinsamen Stimme auftreten um im politischen Berlin Gehör zu finden. Die Erfurter Erklärung sei dabei ein erster Anfang.
Hier geht's zum Forderungskatalog:
http://www.grueneliga.de/images/ErfurterErklaerung.pdf
Hier die geplante Abbaufläche für die nächsten 25 Jahre.
DAS IST DAS KOMPLETTE FELD ZWISCHEN MÜHLBERG, FICHTENBERG UND ALTENAU !!!
