Neuigkeiten


Einladung aller Mitglieder des Vereins “Für eine Heimat mit Zukunft“ e. V. zur Versammlung, am Freitag, dem 07.05.2021, um 18.00 Uhr am Sportlerheim in Fichtenberg.

Sie wurde als Email versandt und ist im internen Bereich zu finden.

Darüber hinaus findet Ihr dort auch die Stellungnahme des  Landesbüros der Naturschutzverbände zur Erweiterung des Altenauer Tagebaus.


Euer Handeln ist gefragt !

Liebe Leser, der Rahmenbetriebsplan für Berger / Erweiterung Tagebau Altenau liegt ja nun das 2. Mal aus, noch bis 14.April. 

Vielleicht könnt Ihr eine Stellungnahme zu den neuen Auslagen des Rahmenbetriebsplanes schreiben und an das Bergamt senden.

 

Wenn bereits die Auflagen aus dem bestehenden Rahmenbetriebsplan nicht erfüllt bzw. nur schleppend erfüllt werden, wo soll das Vertrauen herkommen, dass die Maßnahmen aus dem neuen Rahmenbetriebsplan erfüllt werden?

 

In Anlage 6 der neuen veröffentlichten Unterlagen steht z. Bsp. auf Seite 1:

"Für Gehölzbrüter des Halboffenlandes, welche insbesondere im Bereich der Windschutzstreifen entlang des Ost-West-gerichteten Weges, der Motocrossstrecke und der Sandhalde sowie vereinzelt in punktuellen Gehölzen innerhalb der derzeitigen Abbaufläche brüten, kann ein Ausweichen nicht angenommen werden, da geeignete Gehölzstrukturen in der großräumigen Agrarlandschaft nur in begrenztem Umfangzur Verfügung stehen.
Um den Eintritt des Verbotstatbestandes nach § 44 Abs. 1 Nr. 3 BNatSchG zu vermeiden, sind für die Inanspruchnahme dieser Habitatstrukturen vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen (CEF-Maßnahmen) erforderlich.
Durch die geplante Maßnahme „Schaffung von Ersatzlebensraum für gehölzbrütende Vogelarten“ (ACEF 2) werden durch die Anlage von Gehölz- und Gebüschstrukturen neue Habitate für Gehölzbrüter des Halboffenlandes geschaffen."

Wenn seit Jahren die Firma Berger nicht in der Lage ist den Lärmschutzwall zu begrünen, dann fehlt jedes Vertrauen, dass die neuen Maßnahmen gelingen.


Auslegung Rahmenbetriebsplan "Erweiterung und Änderung des Kiessandtagebaus Altenau" vom 15. März 2021 bis 14. April 2021

Unter folgendem Link: https://lbgr.brandenburg.de/sixcms/detail.php/835660 könnt Ihr das

 2. Auslegungsverfahren Rahmenbetriebsplan "Erweiterung und Änderung des Kiessandtagebaus Altenau" einsehen und eventuell nochmals zu den geänderten Unterlagen eine Stellungnahme abgeben. (In der Zeit vom 01. November 2017 bis einschließlich 30. November 2017 erfolgte idie erste Auslegung der Planunterlagen zum im Betreff genannten Vorhaben.)

Aufgrund der eingegangenen Stellungnahmen und Einwendungen hat die Vorhabenträgerin den Antrag geändert und ergänzt.

Der Rahmenbetriebsplan "Erweiterung und Änderung des Kiessandtagebaus Altenau" vom 14.06.2017, wurde durch den "Antrag auf Ausnahmegenehmigung § 2 Abs. 2 Eisenbahnkreuzungsgesetz, Neubau höhengleicher Bahnübergänge, Siedlungsstraße und Feldweg, 04931 Neuburxdorf" in der Anlage 5-6 -Neubau des Gleisanschlusses der Berger Rohstoffe GmbH- ergänzt. Bestandteil der Auslegung sind ferner die Anlagen 1-20 der Erwiderung zu den Stellungnahmen und Einwendungen der Öffentlichkeitsbeteiligung von 2017.

Es macht sich eine nochmalige Auslegung der Unterlagen erforderlich.

Diese erfolgt in der Zeit vom 15. März 2021 bis einschließlich 14. April 2021 in den Rathäusern der Städte Bad Liebenwerda und Mühlberg/Elbe.

Die Bekanntmachung dazu erfolgt im Amtsblatt der Verbandsgemeinde Liebenwerda am 12.03.2021.

Zusätzlich stellt das LBGR als Planfeststellungsbehörde unter Verweis auf § 27a Verwaltungsverfahrensgesetz die ausgelegten Planunterlagen im Internet zur Einsichtnahme bzw. zum Download bereit. Für das Verfahren maßgeblich sind die öffentlich ausgelegten Unterlagen.


Der vorerst letze Akt. Die Zuckerfabrik wurde inzwischen komplett aufgekauft, um die Verladeanlagen künftig für Kies zu nutzen. Die Lausitzer Rundschau berichtet in der Ausgabe vom 17.04.2021


Kies statt Zucker. Teil 1 der Tragödie. Die Lausitzer Rundschau berichtet in der Ausgabe vom 16.01.2021 aus Brottewitz.


Die Lausitzer Rundschau berichtet in der Ausgabe vom 11.12.2020 erneut über den Kiesabbau.

Die Lausitzer Rundschau hat vor Kurzem erneut einen gelungenen Artikel den Problemen der Kiesförderung im Mühlberger Raum gewidmet.

Fazit: Es gibt viel zu tun - seid dabei, packen wir es an!

Anmerkung zum Bild: Zu sehen ist weniger als die Hälfte der Baggerlöcher. Riesenflächen, für immer verloren für die Nahrungserzeugung...


Kiesgipfel vom 23.09.2020

Das Protokoll des Kiesgipfels ist nun im internen Bereich hinterlegt.

Und nein, mit KIESGIPFEL ist nicht der höchste Punkt der sich mittlerweile wieder vergrößernden Altenauer Sandhalde gemeint. Obwohl das echt der Gipfel ist...


Die Bürgerinitiative und der Kiesabbau:

Es gibt wieder Schlagzeilen in der Lausitzer Rundschau vom 26.09.2020



Wir waren dabei:

 

 

„Erfurter Erklärung“ verabschiedet: Initiativen aus ganz Deutschland legen Forderungskatalog zur Eindämmung des industriellen Abbaus von Sand, Kies und Gips vor

 

Am Samstag trafen sich erstmalig Initiativen, die sich kritisch mit dem immer stärker voranschreitenden Abbau von Kies, Sand und Gips engagieren. Auf Einladung des Umweltnetzwerkes GRÜNE LIGA e.V. mit Unterstützung der Bewegungsstiftung kamen Bürgerinitiativen aus Baden Württemberg, Brandenburg, Sachsen und Thüringen in Erfurt zusammen. Nach einem über fünfstündigen Austausch verabschiedeten die Vertreter*innen gemeinsam eine „Erfurter Erklärung“ mit einem Forderungskatalog auf Bundesebene. Die Kritiker*innen fordern vor allem eine Reform des Bergrechts, um mehr Mitsprache und Schutz der Umwelt zu gewährleisten. Dazu sollen weiter Recyclingquoten in der Bauwirtschaft eingeführt werden, wie auch eine bundesweit einheitliche Steuer auf alle geförderten Gesteine geschaffen werden. Weiterhin braucht es ein Förderprogramm zur Entwicklung nachwachsender und alternativer Baustoffe. Bis die Forderungen umgesetzt sind, soll ein Moratorium verhängt werden. Es dürfen nur in Ausnahmefällen Genehmigungen für neue Abbaugebiete erteilt werden, fordern die Initiativen.

 

„Die aktuelle Praxis der Baustoffproduktion sorgt für die Zerstörung unwiederbringlicher Natur und Landschaften. In Deutschland wächst seit Jahren der Unmut über den massiven Raubbau an der Natur. Zahlreiche Menschen, Initiativen und Verbände engagieren sich vor Ort gegen die Naturzerstörung und den weiteren Ausbau der Gesteinsförderung“, sagt Uli Wieland von der Bundeskontaktstelle Gesteinsabbau der GRÜNEN LIGA. Dabei gäbe es moderne Ansätze, die sehr viel sorgsamer mit Ressourcen umgehen. „Wir brauchen ein Ende der veralteten Rohstoffgewinnungsmethoden im gesamten Baubereich! Die Devise muss lauten „Die Stadt als Steinbruch“ anstatt Raubbau an der Natur“, fordert Wieland. Die Initiativen wollen zukünftig stärker mit einer gemeinsamen Stimme auftreten um im politischen Berlin Gehör zu finden. Die Erfurter Erklärung sei dabei ein erster Anfang.

 

Hier geht's zum Forderungskatalog:

http://www.grueneliga.de/images/ErfurterErklaerung.pdf

 



Der Kampf um den Kies in Mühlberg wird auch am 10.6.2020 in der Lausitzer Rundschau thematisiert.

Es wird deutlich hervorgehoben, daß es auch Alternativen gibt.


Die Ergebnisse der Arbeitskreissitzung zu Elbekies Werk 5 liegen im internen Bereich für unsere Mitglieder bereit. Der Rahmenbetriebsplan lag ab 09. September 2019 aus.

Hier die geplante Abbaufläche für die nächsten 25 Jahre. 

DAS IST DAS KOMPLETTE FELD ZWISCHEN MÜHLBERG, FICHTENBERG UND ALTENAU !!!